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Flachs
Herstellung Dämmstoffe aus Flachs werden aus den Kurzfasern der heimischen Flachspflanze hergestellt. Flachsfasern werden nach Entfernen der Bastschicht zu Faservlies verarbeitet. Bei der Faservliesherstellung von Matten über 10 cm Stärke werden meist Polyester-Stützfasern zugegeben. Weiterhin werden Borsalze zugegeben, um die Brandschutzeigenschaften zu verbessern.
Eigenschaften Flachs gehört zu den natürlichen Zellulosefasern und ist weitgehend fäulnisresistent. Er besitzt gute Wärmedämmeigenschaften, wirkt feuchteausgleichend und ist weitgehend fäulnisresistent. Die Fasern sind jedoch relativ steif. Flachs besitz nicht so ein gutes Wärmespeichervermögen wie z.B. Holzfasern und ist deshalb nur bedingt für den sommerlichen Wärmeschutz geeignet.
Kennwerte
Wärmeleitfähigkeit λ(R): 0,040-0,045 W/(mK)
spez. Wärmespeicherkapazität c: 1.300 J/(kg·K)
Wasserdampfdiffusionswiderstand μ:   1-2
Baustoffklasse: B 2 normalentflammbar
Rohdichte ρ: 20-80 kg/m³
Primärenergiegehalt: 30-80 kWh/m³
Anwendung Dach: Zwischensparrendämmung
Decke: Holzbalkendecken, Trittschalldämmung
Wand: Leichtbau
Bemerkungen Die Flachspflanze hat bereits eine lange Tradition als Kulturpflanze im mitteleuropäischen Raum. Sämtliche Teile der Flachspflanze können industriell verwendet werden (Leinsamenöl, Langfasern für Leinenherstellung usw.).
Umweltaspekte + einfacher Anbau ohne Pestizide, einheimischer nachwachsender Rohstoff wiederverwendbar, nicht gesundheitsgefährdent
- bedingte Kompostierbarkeit und Recyclebarkeit wegen Borsalze und teilweise Polyesterfaserzusätze
Normen -
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